Faksimiles

  • Igor Stravinsky, Le Sacre, Full Scoreigor stravinsky, le sacre, full scoreigor stravinsky, le sacre, full score igor stravinsky, le sacre du printemps: facsimile of the autograph full score hrsg. von ulrich mosch
    das partiturautograph des sacre entstand in mehreren etappen zwischen herbst 1911 und ende marz 1913. das manuskript in der fur strawinsky typischen kalligraphischen handschrift ist in seinem aufbau ein beredtes zeugnis der verwickelten und am schluß unter außerstem zeitdruck erfolgten entstehung des werkes. in der grundschicht reprasentiert es den stand der partitur vor den im zusammenhang mit der urauffuhrung und bis zum abschluss der drucklegung noch vorgenommenen korrekturen und anderungen. zwar trug strawinsky diese teilweise mit bleistift nach. von der erstausgabe der erst 1922 veroffentlichten druckpartitur – wie von allen spateren druckausgaben – weicht die autographe reinschrift aber dennoch erheblich ab. nicht zuletzt deshalb, weil als stichvorlage dafur ein anderes manuskript diente, eine kopistenabschrift, nach der pierre monteux auch am 29. mai 1913 die urauffuhrung dirigiert hatte. die autographe partitur ist daruber hinaus ein zentrales dokument der fruhen auffuhungsgeschichte: sie wurde nicht nur bei der zweiten, wiederum von den ballets russes bestrittenen tanzproduktion 1920/21 sondern noch bis zum erscheinen der gedruckten dirigierpartitur bei konzertauffuhrungen verwendet. wahrscheinlich aus den proben zur zweiten ballettproduktion stammen einige substantielle korrekturen von strawinskys hand, die in keine der spateren druckausgaben eingang gefunden haben.
    igor stravinsky, le sacre du printemps: facsimile of the autograph full score
    hrsg. von ulrich mosch
    deutsch/englisch (ismn 979–0-060–12535–5, isbn 978–0-85162–813–4)
    146 seiten, 46,5 × 37,0 cm (h × b)
    dieses buch ist teil der jubilaumsedition zu strawinskys le sacre du printemps
    paul sacher stiftung / boosey & hawkes, 2013

    weitere bande:
    igor stravinsky, le sacre du printemps: manuscript of the version for piano four hands: facsimile
    avatar of modernity: the rite of spring reconsidered
  • Igor Stravinsky, Le Sacre, Piano Versionigor stravinsky, le sacre, piano versionigor stravinsky, le sacre, piano version igor stravinsky, le sacre du printemps: manuscript of the version for piano four hands: facsimile hrsg. von felix meyer
    der vierhandige klavierauszug des sacre du printemps erschien bereits am 23. mai 1913, wenige tage vor der urauffuhrung des werks. er war, da die orchesterpartitur erst 1922 im druck erschien, lange zeit die einzige allgemein zugangliche quelle zum sacre, und er spielte auch spater eine wichtige rolle als studienobjekt und als hilfsmittel fur die einstudierung von ballettproduktionen.
    das als druckvorlage dienende manuskript dieses vierhandigen auszugs, das sich nach wie vor im besitz der nachkommen strawinskys befindet, wird durch die vorliegende faksimileausgabe erstmals der offentlichkeit bekanntgemacht. es handelt sich um ein kollaboratives schriftstuck, bestehend aus einem von einem kopisten aufgezeichneten ersten teil («l'adoration de la terre») und einem autographen zweiten teil («le sacrifice») von der hand des komponisten. strawinsky hat freilich auch die niederschrift des ersten teils genau unter die lupe genommen und ihn so sorgfaltig uberarbeitet und erganzt, daß er mit gutem grund die alleinige autorschaft fur diese fassung beanspruchen konnte. die handschrift ermoglicht einen textkritischen vergleich mit der druckausgabe und gibt mit ihren verschiedenen text- bzw. korrekturschichten einen aufschlussreichen einblick in die langwierige, komplizierte genese des sacre du printemps.
    igor stravinsky, le sacre du printemps: manuscript of the version for piano four hands: facsimile
    hrsg. von felix meyer
    deutsch/englisch (ismn 979–0-060–12553–9, isbn 978–0-85162–822–6)
    118 seiten, 31,5 × 37,0 cm (h × b)

    dieses buch ist teil der jubilaumsedition zu strawinskys le sacre du printemps
    paul sacher stiftung / boosey & hawkes, 2013

    weitere bande:
    igor stravinsky, le sacre du printemps: facsimile of the autograph full score
    avatar of modernity: the rite of spring reconsidered
  • Pierre Boulez, Tombeaupierre boulez, tombeaupierre boulez, tombeau pierre boulez tombeau fac-similes de l'epure et de la premiere mise au net de la partition / facsimiles of the draft score and the first fair copy of the full score
    edite par / edited by robert piencikoswki,
    une publication de la fondation paul sacher / a publication of the paul sacher foundation

    universal edition
    wien - london - new york
    2010

    154 seiten – leinenband mit schuber - b 37,0 × h 46,5 cm
    einleitung franz. / engl.
    eur 154.-
    (nicht uber schott erhaltlich)


    isbn 978-3-7024-6861-3

    ismn 979-0-008-08207-8
    upc 8-03452-06577-7
    ue 34 972


    im gegensatz zur urauffuhrung des marteau sans maitre (1952–55) vollzog sich jene von tombeau fur orchester (1959) am 17. oktober 1959 in donaueschingen beinahe unbemerkt, weitgehend in den schatten gestellt von pierre boulez' unerwartetem triumph als dirigent, als er an der spitze des sudwestfunk-sinfonieorchesters fur hans rosbaud einsprang. ursprunglich unabhangig als hommage an den im fruhjahr 1959 plotzlich verstorbenen prinzen max egon zu furstenberg konzipiert ging das werk schließlich in den zyklus pli selon pli (1957–62/1983/1990) ein. um den 85. geburtstag des komponisten zu feiern und der 50. wiederkehr der urauffuhrung zu gedenken, veroffentlicht die paul sacher stiftung in zusammenarbeit mit der universal edition nun erstmals die beiden originalmanuskripte der partitur: den bleistiftentwurf und eine in verschiedenen farben ausgefuhrte tintenreinschrift. diese musterbeispiele graphischer verfeinerung sind zugleich die ersten zeugnisse der freundschaftlichen beziehungen, die boulez mit paul sacher verbanden. der komponist schenkte sie ihm zu beginn der 1960er jahre. den faksimiles ist eine einfuhrung vorangestellt, die das werk in seinem historischen und asthetischen kontext situiert und einen blick auf die ins spiel gebrachten kompositionstechniken wirft, veranschaulicht durch eine auswahl von manuskripten aus dem entstehungsprozeß sowie weitere dokumente aus dem umfeld.

  • Dmitri Schostakowitsch, Tahiti-Trott (Tea for Two von Vincent Youmans) op. 16dmitri schostakowitsch, tahiti-trott (tea for two von vincent youmans) op. 16dmitri schostakowitsch, tahiti-trott (tea for two von vincent youmans) op. 16 dmitri schostakowitsch tahiti-trott (tea for two von vincent youmans) op. 16 faksimile des partiturautographs
    festgabe zum 60. geburtstag von hermann danuser, herausgegeben von der paul sacher
    stiftung
    hamburg: musikverlag hans sikorski 2006
    deutsch / englisch, 30 × 39 cm, 71 s. + 6 s. beilage, leinen gebunden mit schuber

    sikorski ed. nr. 2402
    ismn m-003-03500-0
    isbn 3-935196-78-4
    eur 49.- / chf 75.-
    (nicht uber schott erhaltlich)

    wie viele andere komponisten hatte auch dmitri schostakowitsch ein ausgepragtes faible fur die populare musik seiner zeit. dieses interesse schlug sich nicht nur in seinen ballett- und filmpartituren nieder, sondern kam in besonderer weise in seiner orchesterbearbeitung des bis heute weltberuhmten musical-schlagers tea for two von vincent youmans zum ausdruck. schostakowitsch lernte das lied wahrscheinlich in einer russischen version mit dem titel tahiti-trott im meyerhold-theater kennen, wo es ab 1926 als einlage in einem theaterstuck erklang. er instrumentierte es 1927 - unter legendenumrankten umstanden - und widmete das manuskript dem dirigenten nikolaj malko, der die transkription angeregt hatte. im zuge der proletarischen neuausrichtung der sowjetischen kultur unter druck geraten, sah sich schostakowitsch 1930 zur distanzierung von seiner bearbeitung gezwungen, die als ausdruck einer «westlich-dekadenten» gesinnung kritisiert wurde. in der sowjetunion kursierte danach zwar ein stimmensatz, der zu gelegentlichen auffuhrungen und fur zwei posthume editionen (1984 und 2006) herangezogen wurde. das originalmanuskript jedoch, das sich im besitz des in den westen emigrierten nikolaj malko befand und 1989 in die paul sacher stiftung gelangte, blieb bis zum heutigen tage unbeachtet. es wird in der vorliegenden ausgabe erstmals vollstandig veroffentlicht, erganzt durch funf erlauternde kurzessays und eine reproduktion der russischen ausgabe des tahiti-trott von 1926.
  • Pierre Boulez, Le Marteau sans maîtrepierre boulez, le marteau sans maitrepierre boulez, le marteau sans maitre pierre boulez le marteau sans maitre fac-simile du brouillon et de la premiere mise au net / facsimile of the draft score and the first fair copy of the full score
    hrsg. von pascal decroupet, 2005

    215 seiten – 38,0 × 30,0 cm - leinen gebunden mit schuber

    isbn 3-7957-0453-7 (psb 1015)
    eur 154.- / chf 244.-
    (reihen-skriptionspreis eur 129.- / chf 204.-)

    seit der urauffuhrung vor funfzig jahren in baden-baden gilt «le marteau sans maitre» als eines der herausragenden werke der seriellen nachkriegsavantgarde. aus anlass des achtzigsten geburtstags von pierre boulez macht die paul sacher stiftung mit diesem faksimileband umfangreiches manuskriptmaterial zu diesem werk in hochwertiger farbreproduktion zuganglich. neben dem bleistiftentwurf sowie der ersten tintenreinschrift sind ausgewahlte skizzen und entwurfe abgebildet. diese quellen ermoglichen einen faszinierenden einblick in die werkstatt des damals dreissigjahrigen komponisten und werden im begleitkommentar ausfuhrlich erlautert.
  • Béla Bartók, Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celestabela bartok, musik fur saiteninstrumente, schlagzeug und celestabela bartok, musik fur saiteninstrumente, schlagzeug und celesta bela bartok musik fur saiteninstrumente, schlagzeug und celesta faksimile des partiturautographs und der skizzen
    hrsg. von felix meyer, 2000
    148 seiten mit 32 seiten beiheft – 30,5 x 39,5 cm

    isbn 3-7957-0399-9 (psb 1010)
    eur 154.- / sfr 244.-
    (reihen-skriptionspreis: eur 131.- / chf 222.-)

    die im auftrag von paul sacher entstandene «musik fur saiteninstrumente, schlagzeug und celesta» von bela bartok gehort zu den unbestrittenen meisterwerken der musik des 20. jahrhunderts. bartok brachte die komposition in kurzer zeit im sommer 1936 zu papier und zeichnete sie dabei, entgegen seinen sonstigen gewohnheiten, direkt in form einer kompletten entwurfspartitur auf, die er anschliessend mehrfach uberarbeitete und schliesslich dem verlag als druckvorlage ubergab. diese bedeutende quelle wird hier erstmals im faksimile veroffentlicht, begleitet von einer einleitung in deutscher und englischer sprache sowie einigen kommentierten dokumenten zur entstehung, drucklegung, urauffuhrung und rezeption des werks. erganzt wird der band durch ein separates beiheft mit verworfenen entwurfseiten, skizzenblattern und der «urform» der spater uberklebten seiten.
  • Igor Strawinsky, Trois pièces pour quatuor à cordesigor strawinsky, trois pieces pour quatuor a cordesigor strawinsky, trois pieces pour quatuor a cordes igor strawinsky trois pieces pour quatuor a cordes skizzen, fassungen, dokumente, essays
    hrsg. von hermann danuser in verbindung mit felix meyer und ulrich mosch, 1994
    174 seiten – 25 x 38 cm

    isbn 3-7957-0398-0 (psb 1009)
    eur 154.- / sfr 244.-
    (reihen-skriptionspreis eur 131.- / chf 222.-)

    von igor strawinskys «trois pieces pour quatuor a cordes» erschien im druck bisher nur die zweite fassung von 1918 und eine aus den jahren 1928/29 stammende bearbeitung im rahmen der «quatre etudes fur orchester». die auf das jahr 1914 zuruckgehende erste fassung der quartettstucke hingegen blieb ebenso unveroffentlicht wie eine im selben jahr entstandene «reduction pour piano a quatre mains». beide werden hier erstmals zusammen mit samtlichen bekannten skizzen zu diesem werk zuganglich gemacht und in sieben essays kommentiert.
  • Igor Strawinsky, Symphonies d'instruments à ventigor strawinsky, symphonies d'instruments a ventigor strawinsky, symphonies d'instruments a vent igor strawinsky symphonies d'instruments a vent faksimileausgabe des particells und der partitur der erstfassung (1920)
    hrsg. von andre baltensperger und felix meyer, 1991
    84 seiten – 25 x 38 cm

    isbn 3-7957-0397-2 (psb 1008)
    eur 128.- / sfr 203.-
    (reihen-skriptionspreis eur 109.- / chf 184.-)

    die «symphonies d'instruments a vent», ein schlusselwerk im schaffen igor strawinskys, sind vor allem in der revidierten fassung bekannt, die der komponist im jahre 1947 herstellte. lange zeit unveroffentlicht blieb dagegen die klanglich farbigere originalfassung von 1920, deren bedeutendste autographe quellen hiermit einem breiteren publikum zuganglich gemacht werden. die edition enthalt originalgetreue reproduktionen der im november 1920 abgeschlossenen partiturreinschrift sowie des arbeitsparticells vom sommer 1920, aus dem sich wichtige einsichten in strawinskys schaffensprozess gewinnen lassen.