Zeittafel
|
| 1906 |
Paul Sacher wird am 28. April in Basel
geboren. |
| 1925 |
Beginn des Studiums in Basel (Musikwissenschaft
bei Karl Nef und Jacques Handschin, Dirigieren bei Felix Weingartner). |
| 1926 |
Gründung des Basler Kammerorchesters
(BKO) auf Initiative von Paul Sacher. |
| 1927 |
Erstes Konzert des BKO (21. Januar) mit
Werken von Händel, Bach, Mozart und der Uraufführung von
Rudolf Mosers Suite für Violoncello und Kammerorchester, op.
35. |
| 1928 |
Erstes Konzert des von Paul Sacher im Juni
desselben Jahres gegründeten Basler Kammerchors. |
| 1929 |
Erste Begegnung mit Béla Bartók.
Paul Sacher wird Vorstandsmitglied und Programmleiter der Ortsgruppe
Basel der IGNM. |
| 1931 |
Paul Sacher wird Vorstandsmitglied des
Schweizerischen Tonkünstlervereins. |
| 1933 |
Paul Sacher wird Direktor des von ihm gegründeten
Lehr- und Forschungsinstituts für Alte Musik Schola Cantorum
Basiliensis. |
| 1934 |
Heirat mit Maja Hoffmann-Stehlin, der Witwe
Emanuel Hoffmanns, Sohn des Basler Firmengründers Fritz Hoffmann-La
Roche. |
| 1936 |
Erster Kompositionsauftrag an Béla
Bartók (Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta). |
| 1937 |
Jubiläumskonzert «10 Jahre BKO»
(21. Januar) mit drei Uraufführungen von Auftragswerken (Conrad
Beck, Rhapsodie; Willy Burkhard, «Das ewige Brausen»,
op. 46; Béla Bartók, Musik für Saiteninstrumente
). |
| 1940 |
Uraufführung von drei Auftragswerken
durch das BKO (11. Juni) unter der Leitung Paul Sachers (Béla
Bartók, Divertimento; Ernst Krenek, Symphonisches Stück
für Streichorchester, op. 86; Willy Burkhard, «Genug ist
nicht genug», op. 53). |
| 1941 |
Gründung und künstlerische Leitung
des Collegium Musicum Zürich (CMZ). |
| 1942 |
Uraufführung von Honeggers Sinfonie
Nr. 2 mit dem CMZ (18. Mai). |
| 1944 |
Erstes Serenadenkonzert mit dem CMZ an
den Internationalen Musikfestwochen in Luzern (27. August). |
| 1946 |
Paul Sacher wird Präsident des Schweizerischen
Tonkünstlervereins. |
| 1947 |
Jubiläumskonzert zum 20jährigen
Bestehen des BKO (21. Januar) mit Uraufführungen dreier Auftragswerke
(Bohuslav Martinù, «Toccata e due Canzoni»; Igor Strawinsky,
Concerto en ré; Arthur Honegger, Sinfonie Nr. 4 «Deliciae
Basilienses»). |
| 1954 |
Die Schola Cantorum Basiliensis schliesst
sich mit dem Konservatorium und der Musikschule zur Musik-Akademie
der Stadt Basel zusammen. Paul Sacher leitet das neue Institut bis
zu seinem Rücktritt 1969. |
| 1955 |
Paul Sacher wird Ehrenpräsident des
Schweizerischen Tonkünstlervereins. |
| 1960 |
Gründung einer Meisterklasse für
Komposition an der Musik-Akademie, für welche Paul Sacher Pierre
Boulez gewinnt. |
| 1971 |
Paul Sacher wird Mitglied des Verwaltungsrats
des von Pierre Boulez gegründeten IRCAM in Paris. |
| 1973 |
Gründung der Paul Sacher Stiftung. |
| 1983 |
Erwerbung des Nachlasses von Igor Strawinsky. |
| 1986 |
Offizielle Einweihung der Paul Sacher Stiftung,
verbunden mit der Ausstellung «Die Musik des 20. Jahrhunderts
in der Paul Sacher Stiftung» im Kunstmuseum Basel. |
| 1987 |
Letztes Konzert mit dem BKO und dem Kammerchor
(7./8. Mai). Beide Institutionen werden nach 60 bzw. 58 Jahren Konzerttätigkeit
unter Paul Sachers Leitung aufgelöst. |
| 1992 |
Letztes Abonnementskonzert mit dem CMZ
(13. Juni) mit der Uraufführung von Wolfgang Rihms «Gesungene
Zeit». |
| 1996 |
Zum 90. Geburtstag von Paul Sacher veranstaltet
die Paul Sacher Stiftung eine Konzertreihe, ein internationales Symposion
sowie eine Ausstellung im Kunstmuseum Basel zum Thema «Klassizistische
Moderne». |
| 1999 |
Paul Sacher stirbt am 26. Mai
in Basel. |
| |
|
Als kleine Dokumentation im
Andenken an Paul Sacher erschien als Beilage zu den Mitteilungen der
Paul Sacher Stiftung Nr.13, 2000, die Broschüre «Paul Sacher
in memoriam» (zweisprachig deutsch/englisch).  |
 |